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Book
710 p. : ill. ; 24 cm.
  • Zum Verständnis: "Würdig in einer unwürdigen Umgebung". Anmerkungen des Autors
  • Zum Phänomen des Überlebens. Wunden, die nicht heilen dürfen (Weinberg) ; Allgemeines zur Position eines "Judenältesten" ; Pragmatiker oder Kollaborateur? ; Bergen-Belsen, doch ein "Transit- oder Austauschlager"? ; Bergen-Belsen, die "Hölle ohne Gnade"
  • Herkunft und Jugend (1893-1907). Zur Genealogie des Josef Weiss ; Tolerante Sozialisation in der Voreifel ; Charakterisierung des Protagonisten durch seinen Sohn Klaus-Albert (Aharon Zachor)
  • Aufstieg und Erfolg in Köln (1907-1930). Die prominente Verwandtschaft Michel aus Seibersbach ; Patriotismus im 1. Weltkrieg ; Kaufmännische Karriere in der Domstadt Köln ; Erste Kontakte zum Zionismus ; Aus den Briefen und Fotoalben der Familie Weiss
  • Bedrohung durch den Nationalsozialismus (1930-1933). "Et hätt noch immer jot jejange" ; Fanatische Kölner Nationalsozialisten ; Josef Weiss als verantwortlicher Mitarbeiter der "Katz & Michel Textil-Aktiengesellschaft" (Katag) ; Bedrohung und Boykott des großen Kölner Kaufhauses Michel ; Die jüdischen Kaufhäuser im Kölner Stadtzentrum ; Inhaftierung im "Klingelpütz" und Flucht in die Niederlande ; Anmerkungen zur "Arisierung" der Firma "Michel & Co."
  • Als Emigrant in den Niederlanden (1933-1940). Zuflucht in Aerdenhout ; Der jüdische Fabrikant "Joep Weisz" (Josef Weiss) ; Niederländischer Dichter Joost van den Vondel (1587-1679) flüchtet nach Köln, Josef Weiss aus Köln ; In Köln geborene Söhne Wolfgang und Klaus-Albert in der toleranten Vondelschool ; Grenzzwischen-fälle und Flucht über die "Grüne Grenze" ; Aktivitäten der "Niederländischen Nationalsozialistischen Bewegung" (NSB) ; Vorbehalte in den Niederlanden gegen jüdische Flüchtlinge ; Ablehnung der erstrebten niederländischen Staatsbürgerschaft ; Sohn Wolfgang in der "Joods Jeugd-farm" von Gouda ; Der Einfluss des Cousins, Dr. Josef Weiss ; Rastloser Josef Weiss als Fluchthelfer ; Familienangehörige flüchten nach der "Reichskristallnacht" in die Niederlande ; Entdeckte Weiss-Korrespondenzen im Nationalarchiv von Den Haag ; Niederländische Behörden beurteilen Josef Weiss aus "sozialer und moralischer Sicht" positiv ; Die Tätigkeit holländischer Reisebüros und Untergrundorganisationen ; Abschiedsfeier an der Vondelschool in Aerdenhout ; Jüdische Klassenkameraden sinken mit der "Simon Bolivar" auf dem Wege in die Freiheit ; Familie Weiss erhält Dokumente aus dem Deutschen Reich
  • Der Beginn der Verfolgung (1940-1942). 10. Mai 1940 : das Deutsche Reich überfällt die Niederlande ; Juden flüchten erfolglos in die Hafenstädte ; Neue Anschrift : Hilversum, Bosdrift Nr. 108 ; "Jüdisches Vermögen wird Volksgut" ; Angst der Besatzer vor "subversiven Juden" ; Josef Weiss als Vorstandsmitglied des "Niederländischen Zionistenbundes" (NZB) in Haarlem und Hilversum ; Arisierung der Weiss'schen Modefabrik "Modefa" in Amsterdam ; Streik und Widerstand gegen deutsche Besatzung ; Das "Polizeiliche Judendurchgangslager Kamp Westerbork" ; Die Hachschara in Gouda ; Erinnerungen des Zeitzeugen Schlomo (Manfred) Samson
  • Internierung in Westerbork (1942-1944). Die Auflösung der Israelitischen Gemeinde Groningen ; Räumung jüdischer Wohnungen und Abtransport der Bewohner von Hilversum ; Mit der Eisenbahn nach Westerbork ; Alte Kamp-Insassen auf der "Zweitausender-Liste" ; Im "Centraal-Vluchtelingen-Kamp Westerbork" ; Das 1944 erschienene Palästina-Buch : "Die Ausrottung der Juden im besetzten Holland" ; Zum Aufenthalt im Barackenlager ; Der Judenrat ; Das Ehepaar Weiss als Jugendleiter ; Salo Carlebach aus Leipzig, der Janusz Korczak von Westerbork ; Das Ehepaar Birnbaum als verdienstvolle "Waiseneltern" ; Spannungen zwischen deutschen und holländischen Juden ; Zionismus und Judentum ; Deportationen "in den Osten" ; Die Opernsängerin Erna Weiss als Kulturschaffende ; Chanukkafeier 1942 des "Schülerkreises" in Anwesenheit des Lagerkommandanten Gemmeker ; Josef Weiss und die Nikolausfeier 1943 ; Die unvergessene Parodie : "Westerbork-Serenade" ; Ein neulich gefundener Holzteller erinnert an die Familie Weiss
  • Als Jugendleiter und Transportleiter im Lager Westerbork. Umstrukturierung des Lagers Westerbork ; Der Beginn der Deportationen in den Osten ; Der berüchtigte 15. Juli 1942 ; Osiasz (Joshua) Birnbaum, der "Waisenvater von Westerbork" ; Die deutschen Kommandanten ; Josef Weiss als Verantwortlicher der Transportabteilung bei der "Vorsor-ge-Hilfsorganisation" ("V") ; Noch unvollständige Bahnan-bindung zum Lager ; Edith Stein, eine später heilig gesprochene Märtyrerin, in Westerbork ; Die letzte Begegnung mit Teresia Benedicta vom Kreuz ; Ankunft in Westerbork und Abreise "in den Osten" ; Gefürchtete Transportlisten zur mitternächtlichen Stunde ; "Beziehungen", Ausweise und Korruption ; Der Zionist Josef Weiss und seine "Vatikanlisten" ; Jüdische Freunde und Verwandte aus "der alten Heimat" ; Probleme mit der "Jüdischen Selbstverwaltung von Westerbork" ; Jüdische "Polizisten" des gehassten "Ordnungsdienstes" ; "Polizeiliches Durchgangslager" und "Arbeitslager" ; Spannungen zwischen Josef Weiss und Kurt Schlesinger, "Oberdienstleiter" und "Judenältester von Westerbork" ; Der "Boulevard des Misères" ; Vorwurf : Joser Weiss sieht alles nur "aus jüdischer Sicht" ; "Jüdische Nazis" und verachtete "Speichellecker" ; Kein Widerstand in Westerbork ; Flüchtlinge aus Westerbork ; Einer ungewissen Zukunft entgegen
  • Die Deportation der "Waisenkinder". "Wir ziehen nach Polen auf kaputten Sohlen" ; Die "Verdammten" packen ihre Sachen, und Kinder können nicht mehr schlafen ; Unbesungene Helden : Osiasz und Hennie Birnbaum ; Kinder in Westerbork ; Ein erschütternder Augenzeugenbericht ; Die Organisation eines "Kindertransportes" ; Stempel, Zurückstellung und erhoffter Palästinaaustausch ; Die Stunden vor dem Abtransport der "Waisenkinder von Westerbork" ; Preußische Bürokratie an der Rampe ; Das jämmerliche Rufen eines Vierjährigen : "Holen Sie mich doch hier heraus!"
  • Ankunft in Bergen-Belsen (Januar 1944). Verlegt in das "Austauschlager" Bergen-Belsen ; Familie Weiss aus Westerbork "abgeschoben" ; Die "Teillager" von Bergen-Belsen ; Hoffnung auf "Zentralheizung und Warmwasserversorgung" ; Deutsche Bevölkerung hasst Juden : Spätere "Judenhatz" bei Soltau im April 1945 und Ermordung von 90 KZ-Häftlingen ; Ankunft der "wertvollen Austauschjuden" im Heidelager Belsen (Augenzeugenberichte) ; Eine Täuschung : "Zivilinterniertenlager" bzw. "Aufenthaltslager" ; Die Richtlinien für den "jüdischen Personenkreis" ; Das erste deutschsprachige Buch über Bergen-Belsen (1944) ; Josef Weiss als stellvertretender Judenältester und seine späteren Aussagen ; Juden aus 45 Nationen
  • Judenältester und Judenrat. "Zweistromland" (Abel Herzberg) ; Angeblich nicht Häftling, sondern Lagerinsasse ; Richtlinien für die Behandlung im Sternlager ; Funktion und Struktur der potemkin'schen "jüdischen Selbstverwaltung" ; Der Judenrat bzw. Ältestenrat von Bergen-Belsen ; Scheindemokratie und Wirklichkeit ; Holländische, griechische und deutsche Juden ; Jacques Albala, ein gehasster Judenältester ; Angeblich gute Stimmung in "Albalas Puff" ; Soziales Engagement von Josef Weiss ; Zur Problematik der Griechen und Spagniolen ; Prominente und "Lageraristokratie" aus Saloniki ; Blockführer und Arbeitskommandos ; Jüdisch-religiöse und nationale Gefühle ; Lagergericht, Gerechtigkeit und Korruption ; "Hätte ich doch Albala bestochen --" ; Josef Weiss rettet Mithäftling vor der KZ-Einweisung
  • Das große Chaos. Zeugnis ablegen! ; Zwangsarbeit ; Die "Schuhfabrik" ; Mord und Tod im benachbarten Häftlingslager ; Teillager und "Abteilungen" in Bergen-Belsen ; Der Novembersturm 1944 ; Auch andere sahen Anne Frank ; Registrierung und Listen von Josef Weiss ; Die Familie Soep von der Gruppe der "Diamantairs" ; "Dignity to survive" : zwischen Hoffnung und Verzweiflung ; Hunger und Kampf um das "tägliche Brot" ; Zur psychischen Situation der Frauen ; Josef Weiss fälscht Listen und rettet Menschenleben ; Demütigungen, Strafen, Prügel und Mord
  • Überleben und Sterben im "Sternlager".
  • Die täglichen Zählappelle ; Stundenlanges Stehen bei Regen, Schnee und Eis ; Josef Weiss : "Wie ein Sklave hinter seinem Herrn" ; Irgendwie aushalten und bis zum Kriegsende überleben! ; Juden und ein Judenausrotter diskutieren ; "Zwischen Finsternis und Licht" ; Zur Psyche der Insassen und Häftlinge ; Gläubige Hachschara-Angehörige ; Rabbiner Selmann erfüllt mit Begeisterung die Vorschriften der Thora ; Einige Spitzenverbrecher der Totenkopfverbände ; "Wer krank ist, das bestimme ich" ; Halbtote und Greise in Arbeitskommandos ; Mangelnde Hygiene und katastrophale Zustände im Latrinen- und Klärbereich ; Josef Weiss bezeugt Morde ; Strafe : "Am Zaun stehen"
  • Hoffnung, Religion und Menschlichkeit. Die "Jüdische Presseagentur" und das Entstehen gewisser "Latrinenparolen" ; Nachrichten beim Entladen von Eisenbahnwaggons ; Tagebucheintragungen eines 16jährigen Griechen ; Transporte, auch nach Palästina ; Gebet, Apathie oder der Wille zum Überleben ; Beispiele bewundernswerter Gläubigkeit von orthodoxen und gesetzestreuen Juden ; Tote zum Krematorium! ; Aus dem Tagebuch der "Krematoriumsarbeiter" (ab März 1944) ; "Amor fati" (Abel Herzberg) : Schicksalstreue, jüdische Religiosität und Tod in Bergen-Belsen ; "Erhöht und gepriesen sei Sein großer Name!" ; "Rebbe Selmann" lässt sich nicht den Bart abschneiden ; Die Schriftstellerin Stella Rotenberg überlässt dem Autor ihr Gedicht "Passahfest 1944" ; Das Gebet der jüdischen Gefangenen im Konzentrationslager Bergen-Belsen ; Jüdische Festtage ; Selbst auferlegte Bestrafung, um nicht den Sabbat zu schänden ; Seder und Pessach 1944 ; Geheime Matzenbäckerei ; Das innige Gebet ; Awoth II, 20-21 : "Du bist nicht davon befreit, müßig zu sein!
  • Im Wirbel der Veränderungen und der Verantwortung. Autobiographische Aufzeichnungen im Sternlager ; Streit zwischen Judenältestem Albala und griechischem Großrabbiner ; Klaus-Albert Weiss wird schikaniert ; August 1944 : Jüdische Frauen und Kinder aus Polen ; Fliegeralarm ; Bergen-Belsen wird zum "Auffanglager" ; "Blut gegen Ware" ; "Ärztliche Therapieversuche" im benachbarten Häftlingslager ; Zeltlager und "Kleines Frauenlager" ; Josef Weiss verhindert KZ-Einweisung ; Lagergericht und "Rechtskommission" ; Ehefrau von Albala mit grellrot geschminktem Mund und schwerem Parfüm ; Selbstmord eines deutschen Sanitäters ; Holländische Juden werden der Sabotage beschuldigt ; Hunger macht "Männer zu Bestien und Frauen zu Hyänen" ; Nächstenliebe, Verliebtsein und Liebe? ; Formen der Korruption
  • Holländische Diamanten für Bergen-Belsen. New York Times : "How diplomat's paperwork saved lives in Holocaust" ; Bescheinigungen durch den Sekretär des Generalkonsulates El Salvador, George Mantello ; Familie Soep aus Amsterdam erhält die Staatsbürgerschaft eines südamerikanischen Landes ; Die künftigen Verwandten von Josef Weiss ; Film und Buch "Steal a pencil for me" ; Eine Love Story in Bergen-Belsen ; Liebesbriefe stärken Widerstandswillen ; Josef Weiss beruhigt holländische Neuankömmlinge ; SS plant eine Diamantenindustrie im Lager ; Zwischen Menschenhandel und "Endlösung" ; Das Schicksal der Diamantarbeiter ; Privilegierte Diamantenhändler aus Amsterdam ; Im Neutralenlager ; Trennung am 4./5. Dezember 1944 : "Diamantkinder" ohne Eltern ; Schwester Luba, der "Engel von Bergen-Belsen" und das "Kinderhaus" ; Zur Situation in der Baracke 211 ; Wer waren die sogenannten "Kohlen-Kinder"? ; Erinnerung an Dr. Hadassah Bimko ; Gestapelte Tote im Leichenhaus ; Das Überleben der "Kinder vom Nikolaustag" ; Kannibalismus im "Großen Frauenlager" ; Kapos peitschen weibliche Gefangene aus
  • Der Kapo-Terror im Konzentrationslager. Aus dem ehemaligen Austauschlager wird ein KZ und "Hungerlager" ; Dezember 1944 : das Auschwitz-Personal trifft ein ; Die Listen von Josef Weiss machen das schreckliches Ausmaß der Todesfälle deutlich ; Neuer Kommandant Kramer löst Ältestenrat auf und entlässt den Judenältesten Albala ; "Je mehr tote Juden Sie mir bringen, desto besser ist es!" ; Überfüllung des Konzentrationslager durch eintreffende Gefangenentransporte ; Josef Weiss übernimmt die de-facto-Funktion des Judenältesten von Bergen-Belsen ; Notwendige Kooperation mit Lagerleiter Hanke ; Anweisung : "Wer stiehlt, stirbt!" ; 21. Januar 1945 : einige Glückliche gelangen in die Schweiz ; Der Beginn des dantesken Untergangs ; Die Tortur des täglichen Überlebens ; Zum Tagesablauf und der Tätigkeit des letzten Judenältesten ; Mörderische Situationen am Klärbecken ; 10.000 Gefangene im Häftlingslager II ohne WC und Wasserhahn ; Novembersturm 1944 mit schlimmen Folgen ; Barackenwechsel, ein Todesunternehmen ; Das "Kleine Frauenlager" ; Hanneli findet ihre Freundin Anne Frank ; Nicht nur Hannah Goslar, sondern auch die Familie Birnbaum sah Anne Frank ; Josef Weiss wird im März 1945 den Namen Anne Frank registriert haben ; Männliche Gefangene ermorden Frau wegen einer Scheibe Brot ; Die beiden "Kasimirs" ; Sadismus und Morde der Kapos ; Deutscher Kapo tötet 200 Gefangene im Häftlingslager durch interkardiale Phenoleinspritzung ; Josef Weiss bestätigt Mord und Genickschuss durch den Kommandanten Kramer ; Kapo erstickt missliebigen jüdischen Arzt mit einem Kissen ; Massenmord durch bewusste Maßnahmen ; Rücktransporte mit 40% Toten ; Josef Weiss registriert im Sternlager 14 Fälle von Kannibalismus ; Weitere 300 Fälle im Gesamtlager ; Krematorium kann nicht mehr alle Toten verbrennen
  • März 1945 : Kinder im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Eine Geburt während des Fliegeralarms : das Mädchen heißt "Alarma" ; Augenzeugenberichte und das Schicksal von Überlebenden ; Mutter tauscht Ehering gegen vier Scheiben Brot für ihre hungrigen Kinder ; Apathische Kinder haben aufgehört zu weinen ; Kindliche "Spiele" im Sternlager gefährden das Leben ; Baby Miriam überlebt wie durch ein Wunder ; Auschwitz-Häftling hält Bergen-Belsen für schlimmer und "unhygienischer" als das Vernichtungslager im Osten ; 22. Februar 1945 : der Tod eines Rabbiner-Ehepaares ; Das "Waisenhaus" im Sternlager ; Kinder und "Kinderküche" ; Unterricht trotz Hunger ; Ehepaar Weiss richtet "Altersheim" ein ; Kulturelles Angebot des "Schülerkreises" ; "Häftlingsliste" von Josef Weiss schützt elternlose Kinder ; "Waisenhaus"-Eltern Birnbaum sammeln und schützen "unbekannte Kinder" ; "Kinderbaracke" des Sternlagers in der ehemaligen Leichenkammer ; Vorgetäuschte Unsicherheit : Jüdische oder "arische" Kinder? ; Kleinkinder plötzlich ohne Eltern ; Die SS-Frau Irma Grese quält ein elfjähriges Mädchen ; Ankunft der "Rückführungstransporte" und Todesmärsche ; Verhungern, Morde, Typhus ; Hungernde im "Kinderhaus" des "Großen Frauenlagers" bereichern sich angeblich am deutschen Eigentum ; März 1945 : der Zusammenbruch des gesamten Verpflegungssystems ; Die Alliierten nähern sich dem Konzentrationslager Bergen-Belsen ; Aktiver Josef Weiss als "Rock of Gibraltar" ; Kann die Jewish Agency helfen? ; SS bestätigt am 20. März 1945 die Funktion von Josef Weiss : "Judenältester des Allgemeinen Lagers, Aufenthaltslager Bergen-Belsen" ; Weiss soll das Palästinaamt in Genf kontaktieren und sich dabei "persönlicher Connections" bedienen ; Lagerinspektion im "Sterbelager" Belsen ; Josef Weiss begleitet Kommission ins "Kinderhaus" ; Mitleidige Frau bietet hungernden Kindern ein menschliches Herz an
  • Sederabend 1945 in Bergen-Belsen.
  • Spuren des letzten jüdischen Betens im Sternlager ; Die selbst erlebte Bedeutung des Passahfestes ; Israelitische Knechtschaft vor 3.000 Jahren wird leibhaftig nacherlebt ; Nur noch verlauste Skelette im "Krankensaal" ; Etwa 800 Leichen des Gesamtlagers werden pro Tag verbrannt ; Läuse und Flecktyphus ; Goldzähne werden aus Mündern gebrochen ; Untergangsstimmung ; Sederabend der Israeliten als "Nacht des Auszugs" ; Ende März 1945 : Matzenbacken der gesetzestreuen Juden und ein Wunder ; Josef Weiss spricht in allen Baracken des Sternlagers ; 28. März 1945 : Sederabend 1945 im "Waisenhaus" von Bergen-Belsen ; Ein berühmt gewordene Text des letzten Judenältesten
  • Die "Evakuierung" am 10. April 1945. Flecktyphus im Konzentrationslager Bergen-Belsen ; Josef Weiss und die Häftlingsärzte müssen der SS Auskunft geben ; Das vorzeitige Ende der Quarantäne ; Evakuierung, Verschickung oder Deportation? ; Judenältester Weiss soll unverzüglich den Abtransport des Sternlagers organisieren ; "Abtransport nach Unbekannt" ; Ehemalige Auschwitz-Häftlinge befürchten die bevorstehende Liquidierung ; Jüdischer Widerstand wird vorbereitet : Knüppel zum Schutz vor Angreifern ; Gerüchte besagen, dass man SS-Männer einer "Gaskamp-Mannschaft" entdeckt habe ; "Innere Lagerverwaltung" fertigt vorläufige Listen an ; Josef Weiss wird zum jüdischen "Transportleiter" ernannt ; "Zug in die Freiheit"? ; Anfang April 1945 : Zusammenstellung von 3 "Evakuierungstransporten" ; 7.000 Juden auf dem Weg zur Laderampe ; Etwa 50 Waggons warten auf die Sternlager-Häftlinge ; Kapo steht lachend auf einem Leichenberg ; Ein erschossener Flüchtling ; Abfahrt am 10. April im Bombenhagel
  • Die Fahrt im "Verlorenen Zug". Drei "Evakuierungstransporte" auf dem Weg nach Theresienstadt ; Fleckfieber, "Läusefieber" oder "Läusefleckfieber" ; Nur im Wissen kann Vergessen verhindert werden! ; Nicht "Fahrt in den Tod", sondern "Fahrt in die Freiheit" ; Einzelheiten zum 3. Transport ; Der "Verlorene Zug" bzw. "the lost train" ; Noch 1961 galt die Vermutung : "gas chambers had been prepared for us" ; Erkrankter Josef Weiss bewusstlos im Zug ; Die Phantomfahrt durch das zerstörte Deutschland ; Das Warten auf die Katastrophe ; "Organisieren" von Lebensmitteln beim plötzlichen Halt ; "Tote raus!" ; Filme zum gleichen Thema : "Der letzte Zug" und "Drei Tage im April" ; Begräbnisse am Bahndamm ; Vom Tode gekennzeichneter "Muselmann" ; Kochen auf dem Gleiskörper ; Begegnungen mit der deutschen Bevölkerung ; Die Route durch das nördliche Deutschland ; Jüdische Religiosität im "Verlorenen Zug" ; Weinendes Kind fragt : "Müssen wir jetzt nicht 'Höre Israel' beten?" ; Splitter, Bomben und Tote im Frontgebiet ; Singen "als ob der Zug vor Freude lodert" ; "Freiheit! Towaritschi Swoboda!"
  • Der Zwangsaufenthalt in Tröbitz. Tröbitz mit jüdischem Friedhof, obwohl dort nie Juden lebten ; Russen befreien den 3. "Evakuierungstransport" ; Augenzeugenberichte ; Unterkunft in Tröbitz und Schilda ; Brennende Villa und "überwältigendes, goldenes Flammenmeer wirkt wie eine Läuterung" ; "From Belsen to Buckingham palace" ; Josef Weiss bleibt auch in Tröbitz Judenältester ; Das wichtige Notizbuch ; Chaotische Zustände in Tröbitz ; Erna Weiss erkrankt am Flecktyphus und stirbt ; Quarantäne und Isolation in Tröbitz ; Die Bedeutung des "lost train" ; Aufbau einer jüdischen Gemeindeverwaltung ; Erfolge der "Lost Transport Memorial Society" (2011) ; Mai 1945 : Tröbitz wird "Durchgangslager für befreite Ausländer" ; Gefundener Fotoapparat ermöglicht erste Fotos von Josef Weiss ; Ausweispapiere und Zertifikate mit Siegel ohne Hakenkreuz ; Das jüdische Ehepaar Pinkhof verbreitet sensationelle Nachrichten über den bisher verschollenen Transport ; Repatriierung ; Der Judenälteste Josef Weiss und andere danken Marschall Stalin und der "siegreichen, ruhmgekrönten Roten Armee" ; Weitere Todesfälle, aber auch eine Geburt in Tröbitz ; Josef Weiss als "displaced person" wieder in Holland
  • Die neue Freiheit in den Niederlanden (1945-1948). Die neue Bedeutung des Begriffes "Palästina als Heimstätte für das jüdische Volk" ; Schwierigkeiten, zur "Alijah zu kommen" ; Josef Weiss dokumentiert die letzten Monate ; Berichte über Morde, Goldzähne und Kannibalismus ; Schreiben des "Comités zur Abwicklung des Ausländertransportes aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen" ; Amerikaner helfen bei der Repatriierung der holländischen Juden ; Diskriminierung "deutscher" (staatenloser) Juden in Valkenburg ; Einige Holländer setzen deutsche Juden offenbar mit Nazis gleich ; Josef Weiss und 19 weitere aus Deutschland stammende Juden im Internierungskamp Grensvak VI "Voor Galg en Rad" (Galgen und Folterrad) ; Auch nach der Befreiung : Juden haben zu knien, bekommen Ohrfeigen, werden verspottet und werden ihres Besitzes beraubt ; Josef Weiss muss mit gefangenen SS-Leuten und NSBern strafexerzieren ; Holländischer Offizier : "Ihr seid Deutsche und Juden! Ich bin kein Judenfreund, das werdet ihr schnell merken --" ; Beschwerden werden vom Gericht in Dordrecht abgetan : "Herr Weiss hat sich so schlecht benommen, wie man es nur von einem Deutschen erwarten kann!" ; Holländische Behörde dankt dem Judenältesten für seine genaue Listenführung in Bergen-Belsen ; Endlich in der Freiheit : Unterkunft bei den jüdischen Freunden Pinkhof in Losdrecht ; Der wichtige Brief vom 25. Juli 1945 an alle Weiss-Verwandten ; Kampf um früheren Besitz ; Augenzeugenberichte einiger jetzt "staatenloser" deutscher Juden ; Auch Osiasz Birnbaum, der "Waisenvater von Bergen-Belsen", kritisiert holländisches Verhalten und "wichtigtuerische Mitarbeiter der jüdischen Gemeinde von Amsterdam"
  • Die Auseinandersetzung mit dem Schrecklichen. Zur Statistik von Bergen-Belsen ; Selbst kurz vor der Befreiung des Konzentrationslager hatten SS und Kapos nie Mitleid! ; Josef Weiss übergibt wichtige Totenlisten dem Holländischen Roten Kreuz ; Zeugenaussagen des letzten Judenältesten ; Bescheinigungen, Beweise, Erklärungen und Erkenntnisse ; Erster Kriegsverbrecher-Prozess : "Belsen trial against Josef Kramer and 44 others" ; Flammender Aufruf und Kritik von Josef Weiss : "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig!" ; Zionistische Aktivitäten ; Die Registratur und Listen des Judenältesten ; Kollaboration oder Pragmatismus? ; Anmerkungen zum "Joodse Raad" und dessen früherer Leitung ; Jüdische Widerstandskämpferin wird irrtümlich der Kollaboration beschuldigt ; Belsen-Überlebende wird zur "niederländischen Jeanne d'Arc" stilisiert ; Hass auf repatriierte griechische Juden und juristische Sühne ; Kontroverse Beurteilung der in Bergen-Belsen inhaftierten Griechen ; Hinweise auf Jacques Albala ; Dr. Wolf Murmelstein, der Sohn des letzten Judenältesten von Theresienstadt, äußert seine Meinung ; Sein Vater : "Letzter der Ungerechten" ; Vergleich zwischen Bergen-Belsen und Theresienstadt ; Interessante Behauptung : die 3 "Evakuierungstransporte" von Bergen-Belsen waren Teil eines "Eichmann-Komplotts" ; Theresienstadt sollte durch Typhuskranke angesteckt werden! ; Die unterschiedliche Befreiung der Lager Bergen-Belsen und Theresienstadt ; Leo Baeck hätte ein wichtiger Entlastungszeuge für den letzten Judenältesten von Theresienstadt sein können ; Bedauerlich : keine Zeugenaussagen von Weiss und Murmelstein vor den Gerichtsschranken ; Die Verteidigung von Dr. Benjamin Murmelstein, letzter Judenältester von Theresienstadt ; Zum "Shoah"-Film von Claude Lanzmann
  • Das Leben danach : Eretz Israel. Erinnerung an die "Zwangsgemeinschaft" und "Notgemeinschaft" ; Zu neuen Ufern! ; Sehnsucht nach neuer Heimat ; Die "bittersüßen Post-Holocaust-Hochzeiten" von Bergen-Belsen ; Statt Konzentrationslager jetzt ein Camp für "displaced persons" ; Das Schicksal der Weiss-Verwandten ; Cousin Dr. Josef Weiss rettet einen wichtigen Teil des jüdischen Volksvermögens für Eretz Israel ; Besinnung der Überlebenden und Erinnerung an "my father's blessing" ; Weiss-Söhne emigrieren illegal nach Palästina ; Hoffnung auf Familienzusammenführung in Eretz Israel ; Ein neuer Lebensabschnitt von Josef Weiss ; "Israel Nachrichten" und holländisches "Nieuwe Israelitisch Weekblad" gratulieren dem letzten Judenältesten von Bergen-Belsen zum 70. Geburtstag (1963) ; Die Charakterisierung einer charismatischen jüdischen Persönlichkeit ; In Deutschland unbekannt, geehrt in Israel : Eintrag in das "Goldene Buch von Keren Kayemet" ; Die letzten Jahre von "Jupp" ; "Hier ruht Joseph Joshua Weisz : Sohn des Gottseligen Aaron" ; "Jerusalem Post" : Nachruf auf den verdienstvollen "Elder of Bergen-Belsen" ; Josef-Weiss-Nachlass in Beith Lochamey-Hagetaot ; Nachwort einer noch lebenden Augenzeugin (Juli 2011) : "Josef Weiss hat meiner Familie das Leben gerettet!"
  • Epilog : Josef Weiss, ein würdiger Pragmatiker. Wie konnte man das Schreckliche überleben? ; Gedanken zur grundsätzlichen Problematik : sind Funktionshäftlinge schuldig? ; Wann wird "Anpassung" unerträglich? ; Die Wege von Josef Weiss und Benjamin Murmelstein hätten sich im April 1945 kreuzen können ; Exkurs : Befreiung von Theresienstadt und die Bewertung des Judenältesten ; Weiss stand nie im Sperrfeuer einer kritischen Geschichtsforschung, sondern ist ein bisher unbesungener "Held in der Zeit des Holocaust"! ; "Ich trage mit diesen Müttern das Weh durch mein Leben"
  • Biographie von Josef Weiss (Kurzfassung)
  • Anmerkungen und Quellenbelege
  • Literaturverzeichnis
  • Dank
  • Foto- bzw. Bildnachweis.
Green Library
Book
411 p. : ill. ; 24 cm.
Green Library

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